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Wild Hogs Hockey Club Arosa

Wild Hogs machen kurzen Prozess

Dienstag, 10. Februar 2026

Die Aroser gewinnen auch das zweite Playoff-Spiel gegen den HC Seetal und qualifizieren sich für die Masterround

Björn Bächinger

von

Mit breiter Brust reisten die Wildschweine zum zweiten Playoff-Duell nach Hochdorf. Nach dem klaren 7:2-Heimsieg war die Ausgangslage klar: Ein weiterer Erfolg und die Serie wäre beendet. Doch allen war bewusst, dass in Hochdorf andere Gesetze gelten. Das schmalere und weniger lange Eisfeld kommen dem kompromisslosen Körperspiel der Luzerner entgegen und versprachen einen harten Kampf.
Ein langes Abtasten wie im ersten Spiel gab es keines, die Wild Hogs wollten möglichst schnell die Führung erzielen und dominierten vor allem in der Anfangsphase das Spiel komplett. In der neunten Minute konnten die Aroser dann endlich auch Profit schlagen, Björn Bächinger reagierte vor dem Tor am schnellsten und verwertete einen Abpraller zum Führungstreffer. Spätestens jetzt wachte auch das Heimteam auf und nur gerade drei Minuten später konnten die Seetaler nach einem Konter den Ausgleichstreffer erringen. Was dann folgte, zeigte jedoch die Klasse des Qualifikationssiegers. Die Aroser reagierten nicht nervös, sondern entschlossen. Im darauffolgenden Shift tankte sich Paul Holzheuer durch und stellte die Führung wieder her und kurz vor der ersten Pause erhöhte Martin Vasek mit einem platzierten Abschluss auf 1:3.
Auch im zweiten Drittel behielten die Gäste aus dem Schanfigg klar die Oberhand und hatten die besseren Chancen. Mit Toren von Paul Holzheuer und Olivier Arpagaus-Hostettler konnten die Wild Hogs bis zur Spielmitte auf 1:5 davonziehen. Erst ein Powerplay-Treffer in der 35. Spielminute brachte den Seetalern noch einen Grund zur Hoffnung auf für das letzte Drittel. Diese Hoffnung verschwand allemal kurz nach Anpfiff, Marco Bächinger erzielte mit einem satten Schuss das 2:6 zugunsten der Aroser. Das Spiel gewann danach zunehmend an Härte, was den Seetalern immer wieder die Möglichkeit gab, durch Powerplays zurück ins Spiel zu finden. In der 50. Spielminute erhielten die Wildschweine die Höchststrafe, durch ein Revanche-Foul mussten die Aroser 5 Minuten in Unterzahl agieren, die Hochdorfer drückten permanent, konnten jedoch nur einen Treffer erzielen und so vergingen die letzten fünf Minuten ohne grosse Angst, das Spiel noch aus der Hand zu geben. Am Ende feierten die Aroser einen klaren 3:6 Sieg und entschieden somit die Best-of-Three-Serie schnellst möglichst mit zwei Siegen in zwei Spielen.
Weiter geht es für die Wild Hogs am übernächsten Wochenende mit der Masterround. In den drei Spielen in der Gruppe mit Vier Teams geht es nun darum, sich als eines von zwei Teams für den Finale der Ostschweiz zu qualifizieren.

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