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Wild Hogs Hockey Club Arosa

Schwarze Woche für die Wild Hogs

Samstag, 18. Oktober 2025

Zwei Niederlagen gegen den EHC Flims und EHC Wilen-Neunforn innert 48 Stunden

Björn Bächinger

von

Wie so oft liegt den Wild Hogs die Spielweise des EHC Flims nicht. In den vergangenen zwei Saisons konnte man von fünf Aufeinandertreffen gerade einmal eines für sich entscheiden. Auch an diesem Abend zeigte sich schnell, dass es eine harte Aufgabe wird, um den Kantonsrivalen zu besiegen. Die Wild Hogs kamen im ersten Drittel nie richtig ins Spiel und somit selten bis nie mit guten Chancen vor das Flimser Tor, während das Heimteam immer wieder mit schnellen Angriffen Arosa-Torhüterin Ladina Danuser prüften. Zur ersten Pause stand ein Resultat von 2:0 auf der Anzeigetafel, welches dem Spielverlauf entsprach.

Auch im zweiten Drittel hatte Flims mehr Spielanteile, die Wild Hogs standen defensiver jedoch viel kompakter, sodass durch einfache Spielweise auch immer wieder die offensive gesucht werden und sich damit ein Chancenplus erarbeitet werden konnte. In der 32. Minute konnte Tino Kunfermann in seinem ersten Spiel für die Wild Hogs mittels Powerplaytreffer den Anschlusstreffer erzielen. Im Schlussdrittel hatten die Aroser gute Chancen auf den Ausgleich, stoppten sich jedoch in ihren guten Phasen jeweils selbst mit Strafen in der offensiven Zone. Die Flimser konnten bis zur 56. Minute dank drei Treffern auf 5:1 wegziehen. Das letzte Tor von Fluri Schmid vier Minuten vor Schluss war somit nur noch reine Resultatkosmetik.

Die 5:2 Niederlage am Schluss war verdient, mit Flims gewann das Team, welches über 60 Minuten mehr Wille, Effizienz und Cleverness zeigte.


Gut 48 Stunden nach der Niederlage gegen den EHC Flims hatten die Wild Hogs bereits wieder die Chance, die Leistung vom Donnerstag zu Hause gegen den EHC Wilen-Neunforn vergessen zu machen. Der Start verlief verheissungsvoll, bereits nach vier Spielminuten konnte Paul Holzheuer das Scoring für die Heimmannschaft eröffnen. Die Antwort vom EHC Wilen-Neunforn kam jedoch Postwenden, nur gerade 13 Sekunden nach dem Führungstreffer konnten die Gäste den Ausgleich erzielen. Die Thurgauer kamen danach immer besser ins Spiel, während bei den Aroser vor allem bei den Kontern im Defensivspiel die Zuordnung zu Wünschen übrigliess – was in der 17. Spielminute zum 1:2 führte. Gut eine Minute vor Drittelsende konnte Paul Holzheuer mit seinem zweiten Treffer den 2:2 Pausenstand erzielen. 2:2 war dann auch das Resultat aus dem mittleren Spielabschnitt, nach dem die Thurgauer 2:4 in Führung gingen, konnten die Aroser durch Nando Jeyabalan und Olivier Arpagaus-Hostettler das Spiel wieder Ausgleichen.

Einmal mehr ging es somit völlig offen ins letzte Drittel. Die Wild Hogs waren zwar die bessere Mannschaft, konnten jedoch ihre Kaltblütigkeit vor dem Tor nicht unter Beweis stellen – ganz im Gegenteil zu Wilen-Neunforn, die zwei individuelle Fehler eiskalt ausnützten und auf 4:6 davonzogen. Coach Marcel Kündig sah sich gezwungen, ein Time-Out zu nehmen und die Linien etwas umzustellen – was vorerst etwas nützte, Kevin Schmid erzielte 8 Minuten vor Schluss durch einen Ablenker den Anschlusstreffer. Das Momentum war nun auf Seite der Heimmannschaft, welche auf den Ausgleich drückte. Der Sturmlauf wurde jedoch kurze Zeit später durch eine Strafe wegen unsportlichen Verhalten unterbrochen – und die Gäste nutzten das Powerplay eiskalt aus. Von diesem Treffer konnten sich die Wildschweine nicht mehr erholen und verloren das Spiel 5:7.

Mit der zweiten Niederlage innert drei Tagen endet somit eine Woche zum vergessen für die Wild Hogs. Am kommenden Samstag, 25. Oktober 2025 ist man somit in Herisau bereits unter Zugszwang, will man den Anschluss an die Spitzenteams nicht verpassen. Die Appenzeller konnten in der aktuellen Saison erst ein Spiel gewinnen und dürften somit hungrig auf weitere Punkte sein. Spielbeginn im Sportzentrum Herisau ist um 15.30 Uhr.

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