
Saisonende für die Wild Hogs
Freitag, 6. März 2026
Die Aroser müssen sich gegen den EHC Wilen-Neunforn geschlagen geben.
Björn Bächinger
von
Es hat nicht sollen sein: Die dritte Niederlage in der laufenden Spielzeit gegen den EHC Wilen-Neunforn bedeutet gleichzeitig das Saisonende für die Wild Hogs. Der Sieg der Thurgauer war dabei alles andere als unverdient.
Die Startphase verlief zunächst ausgeglichen. In den ersten zehn Minuten tasteten sich beide Teams ab und kamen zu einzelnen Möglichkeiten. Mit dem Führungstreffer der Gäste kippte das Spieldiktat zwar noch nicht vollständig zugunsten des EHC Wilen-Neunforn, doch die Thurgauer erspielten sich in der Folge die klareren Chancen. Innerhalb von nur vier Minuten erhöhten sie mit zwei weiteren Treffern und erspielten sich bereits im ersten Drittel einen komfortablen Drei-Tore-Vorsprung.
Auch im Mittelabschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild. Die routinierte Mannschaft aus dem Thurgau nutzte die Anfangsphase erneut konsequent aus und erzielte zwei weitere schnelle Tore. Mit diesem deutlichen Polster verwalteten die Gäste das Resultat lange souverän.
Erst in der 56. Minute bäumten sich die Wild Hogs noch einmal auf und warfen mit den letzten Kräften alles nach vorne. Danilo Donatsch erzielte mit einem Schuss von der blauen Linie den so wichtigen ersten Treffer für die Aroser. Nur 38 Sekunden später traf auch Tino Kunfermann und brachte die Wild Hogs nochmals zurück ins Spiel. Drei Tore in vier Minuten – keine unmögliche Aufgabe. Doch spätestens mit dem sechsten Treffer der Thurgauer ins leere Tor zerplatzten auch die letzten Hoffnungen der Aroser.
Damit endet eine insgesamt sehr erfolgreiche Saison für die Wild Hogs. In 23 Spielen mussten sie lediglich vier Niederlagen hinnehmen. Mit dem EHC Wilen-Neunforn haben sie nun allerdings den Gegner gefunden, den es in der kommenden Spielzeit zu schlagen gilt.
Die Thurgauer ihrerseits blickten auf eine bemerkenswerte Saison zurück. Nach einem schwachen Start – bis Mitte Dezember lagen sie praktisch durchgehend auf dem zweitletzten Tabellenrang – steigerten sie sich kontinuierlich und marschierten schliesslich souverän durch die Masterround. Im Finale der 3. Liga Ostschweiz treffen sie nun auf den EHC Flims.
